Bei der Wahrscheinlichkeitsrechnung arbeitet man mit Mengen und Ergebnissen und Ereignissen. Damit man die unterschiedlichen Fachbegriffe versteht und richtig benutzt, wird dieser Artikel in zwei Teile strukturiert. Zuerst werden die Begriffe der Mengenlehre kurz wiederholt und danach übertragen wir das Ganze auf die Ergebnisse und Ereignisse von Zufallsexperimenten.
Inhalstübersicht
Teil 1: Mengenlehre in a nutshellTeil 2: Ergebnisse und Ereignisse (kommt bald!)
Teil 1: Mengenlehre in a nutshell
A. Elemente einer Menge
- Die Elemente einer Menge sind alle Objekte (z.B. Zahlen), die zu dieser Menge gehören.
- Schreibweise:
- Mengen werden meistens mit Großbuchstaben dargestellt.
- Die einzelnen Elemente der Menge werden zwischen geschweiften Klammern gesetzt und durch Kommas oder Semikolons getrennt. Die Reihenfolge spielt dabei keine Rolle.
- Diese Art nennt man die "Aufzählende Mengenschreibweise".
- Mengendiagramme:
- Diese dienen der graphischen Veranschaulichung von Mengen.
- Eine Menge wird als Kreis dargestellt.
- Alle Elemente der Menge werden innerhalb des Kreises geschrieben.
- Die Anzahl der Elemente einer Menge A wird als Mächtigkeit |A| bezeichnet.
Beispiel:
A sei die Menge aller Primzahlen kleiner als 15.
So schreibt man die Menge A:
A = {2, 3, 5, 7, 11, 13}
Wenn ein Element zur Menge A gehört, wird das so geschrieben:
2 ∈ A (lies: 2 ist ein Element von A)
Wenn ein Element nicht zur Menge A gehört, wird das so geschrieben:
10 ∉ A (lies: 10 ist kein Element von A)
Die Mächtigkeit von A sei:
|A| = 6
So wird die Menge A als Mengendiagramm dargestellt:
B. Beziehungen und Verknüpfungen von Mengen
C. Sonderfälle
- Lehre Menge:
- Das ist eine Menge, die keine Elemente enthält.
- Schreibweise: { } ODER ∅
- Disjunkte Mengen:
- Diese sind Mengen, die keine gemeinsamen Elemente haben.
- Schreibweise: A ∩ B = ∅
- Im Mengendiagram zeichnet man zwei Kreise, die sich nicht überschneiden.
D. Regeln von DE Morgen
E. Beispiel
Gegeben sind eine Grundmenge G und vier Teilmengen A, B, C und D.
G = {1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15}
A = {1, 2, 10, 14}
B = {3, 8, 9}
C = {1, 2, 5, 6, 7}
D = {1, 6, 12, 15}
1. Bestimmen Sie die folgenden Mengen:
2. Stellen Sie die Mengen A, B, C, D und G in einem Mengendiagramm dar.
Lösung:
Zu Aufgabe 1:
Hinweis:In diesem Artikel wird nur ein Teil dieser Aufgabe gelöst. Die komplette ausführliche Lösung können Sie in diesem Aufgabenpaket kostenlos herunterladen.
Zu Aufgabe 2:
F. Weitere Aufgaben
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Im nächsten Beitrag dieser Artikelserie lernen wir, wie man unser Wissen über die Mengenlehre anwenden kann, damit man die Ergebnisse und Ereignisse bei Zufallsexperimenten versteht, als Mengen erfasst und damit Wahrscheinlichkeitsfragen beantworten könnte.
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